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All-on-Four-Behandlung

Was ist das All On Four-Implantat?

Das All-on-4-Zahnimplantatverfahren ist eine innovative Technik zur Wiederherstellung eines vollständigen Zahnbogens durch den Einsatz von nur vier strategisch platzierten Zahnimplantaten. Dieser Ansatz soll Einzelpersonen eine effizientere und kostengünstigere Lösung im Vergleich zu herkömmlichen Einzelimplantaten für jeden fehlenden Zahn bieten. Beim All-on-4-Verfahren werden zwei Implantate vertikal in den vorderen Teil des Kieferknochens eingesetzt, während zwei weitere Implantate schräg nach hinten gesetzt werden. Diese einzigartige Positionierung maximiert die Nutzung des verfügbaren Knochens und macht oft eine Knochentransplantation überflüssig, die manchmal bei herkömmlichen Implantationsverfahren erforderlich ist.

Sobald die Implantate sicher sitzen, wird ein individuell angefertigter Prothesenbogen (Prothese oder Brücke) auf den Implantaten befestigt, der sowohl Funktionalität als auch Ästhetik wiederherstellt. Diese Technik ist besonders vorteilhaft für Patienten, die die meisten oder alle Zähne verloren haben und eine umfassende und dauerhafte Lösung suchen, die das Aussehen und die Funktion natürlicher Zähne möglichst genau nachahmt.

Das All-on-4-Implantatverfahren bietet mehrere Vorteile, darunter kürzere Behandlungszeiten, einen geringeren Bedarf an Knochentransplantationen und eine schnellere Genesung im Vergleich zu herkömmlichen Implantatansätzen. Patienten können eine verbesserte Kaufähigkeit, verbesserte Sprache und ein allgemeines Vertrauen in ihr Lächeln erfahren.

Die Vorteile der All-On-Four-Behandlung können wir wie folgt aufzählen:

Sie bietet die Möglichkeit, bei Patienten, die völlig zahnlos sind, in einem einzigen chirurgischen Eingriff einen festsitzenden Zahnersatz herzustellen. Die Operation ist einfacher, da keine fortgeschrittenen chirurgischen Eingriffe wie Sinuslift oder Knochenaufbau durchgeführt werden müssen. Die Dauer einer Zahnimplantatoperation ist kürzer. Es sorgt für ein individuell planbares ästhetisches Erscheinungsbild und eine Lachlinie sowie eine Lächelnästhetik. Es ist für Patienten mit Übelkeitsreflex geeignet, die keinen herausnehmbaren Zahnersatz verwenden können. Sein Design unterscheidet sich von Vollzahnprothesen (Gaumen). Da der Patient den Gaumen nicht bedeckt, ist die Handhabung und Nutzung einfacher.

Die All-On-Four-Behandlung kann bei allen vollständig zahnlosen (nicht weiblichen) Patienten angewendet werden, die keine systemische Erkrankung haben, die eine Zahnimplantatoperation beeinträchtigen würde, und über ausreichendes Knochenvolumen verfügen. Es sollte jedoch beachtet werden, dass Zahnfleischerkrankungen nicht nur auf mangelnde Mundpflege zurückzuführen sind. Zahnfehlstellungen, das Vorhandensein kariöser Zähne im Mund, falsche oder schlecht durchgeführte Zahnrestaurationen und falsche Kaukräfte können ebenfalls zu Zahnfleischerkrankungen führen. Darüber hinaus können Sie im Zusammenhang mit bestimmten systemischen Erkrankungen wie Schwangerschaft oder Diabetes anfälliger für Zahnfleischerkrankungen werden

Wie bei jeder Zahnimplantatoperation können nach dem Eingriff Schmerzen und Schwellungen auftreten. Diese Beschwerden können jedoch mit den Arzneimitteln, die Sie gemäß den Anweisungen Ihres Arztes verwenden, leicht unter Kontrolle gebracht werden. Die Behandlung einer Zahnfleischerkrankung ist in den meisten Fällen einfach. Die erste Behandlung besteht aus einer professionellen Reinigung, die in der Regel vom Zahnarzt durchgeführt wird, indem er mit speziellen Werkzeugen und Geräten Zahnsteine und Plaque rund um das Zahngewebe entfernt.

Seitdem reinigt der Patient seine Zähne mit Hilfe von Bürste, Zahnknochen und einer Interfacebürste und führt den ersten Schritt der Behandlung durch. Chirurgische Eingriffe unter örtlicher Betäubung werden als Peridontaloperationen bezeichnet, um vergrößertes, gezogenes Zahnfleisch, Karies durch Schmelzen des Alveolarknochens und Knochenresorption zu behandeln.Bei diesen Operationen Hilfsbiomaterialien wie Membranen und Knochentransplantate werden eingesetzt, um die Regeneration verlorenen Gewebes anzuregen. Kontrollen sind im Abstand von 3-6 Monaten nach Operationen erforderlich.

Das All On Four-Verfahren ist ein Verfahren, das problemlos unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann. Sie kann jedoch bei Patienten mit hohem Angst- und Angstniveau auch unter Sedierung oder Vollnarkose durchgeführt werden.